eduWeaver-Tutorial

 

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Zu Beginn...

eduWeaver ist ein web-basiertes Courseware Design Tool, welches einfach über das Internet zu erreichen ist. Alles, was dafür benötigt wird, ist ein Internet-Browser. Wenn Sie http://tool.eduweaver.net in die Adressleiste Ihres Browsers eintippen, werden Sie direkt zu eduWeaver weitergeleitet. Darauf hin erscheint eine Dialog-Box,die Sie auffordert, Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort einzugeben (wenn Sie diese Daten noch nicht erhalten haben, klicken Sie bitte >>hier). Klicken Sie nun auf OK, und wenn Ihr Benutzername und Ihr Passwort korrekt sind, gelangen Sie direkt zur eduWeaver-Benutzeroberfläche.

 

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Die Benutzerobefläche von eduWeaver

Die Benutzeroberfläche von eduWeaver  ist in vier Hauptbereiche gegliedert:

  • der Menü-Bereich im oberen Teil enthält Windows-ähnliche Menüpunkte wie "Datei", "Extras", und andere
  • das Komponenten-Menü an der äußeren linken Seite Ihres Bildschirms enthält die drei verfügbaren Komponenten in eduWeaver, "Explorer", "Notebook" und Modellierung
  • der Funktionsbereich rechts vom Komponenten-Menü, wo Standard-mäßig der Explorer angezeigt wird, wobei sich dies abhängig von der ausgewählten Komponente ändert, sowie
  • der Modellierungs-Bereich, wo Sie alle Kurse in allen Ebenen modellieren können.

 

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Der Menü-Bereich

Hier können generelle Einstellung, bspw. der Wechsel der Sprache von Deutsch auf Englisch (im Menü "Extras" - "Sprache") vorgenommen werden.

 

 

 

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Das Komponenten-Menü und der Funktionsbereich

Das Komponenten-Menü unterstützt Sie bei Ihren aktuellen Aufgaben. Es erlaubt Ihnen, Ihr Kurs-Design in allen Ebenen mit wenig Aufwand zu bearbeiten und zu verwalten. Sie sollten immer, abhängig von Ihrer aktuellen Aufgabe, die richtige Komponente auswählen:

  • Explorer-Komponente: Alle Ihre Kurse werden in einem Datei-System rechts vom Komponenten-Menü dargestellt. So haben Sie durch die Explorer-Komponente immer einen Überblick über all Ihre designten Kurse.
  • Modellierungs-Komponente: Wählen Sie diese Komponente, wenn Sie einen neuen Kurs designen oder einen bestehenden redesignen wollen. Die oben erwähnte Ansicht des Datei-Systems wird dabei durch die verfügbaren Modellierungs-Objekte für Ihre aktuelle Aufgabe ersetzt.
  • Notebook-Komponente: Sobald Sie Daten in einen bestehenden Kurs oder auch während des Designen eines neuen Kurses eintragen wollen, wählen Sie bitte diese Komponente. Entsprechend dem im Kurs markierten Modellierungs-Objekt werden diverse Eingabefelder dargestellt, in die Sie Ihre gewünschten Werte eintragen können.

 

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Der Modellierungs-Bereich

Dies ist der Zeichen-Bereich, wo Sie Ihre Kurse designen und redesignen können. Durch Auswählen eines Objekts der Modellierungs-Komponente können Sie einfach mittels Drag'n'Drop das Objekt-Symbol im Modellierungsbereich erzeugen. Des weiteren können Sie die Struktur und den Ablauf Ihrer bestehenden Kurse verändern, in dem Sie auf das gewünschte Objekt klicken und es an einen neuen Platz im Modellierungs-Bereich verschieben.

 

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Die Modell-Ebenen in eduWeaver

eduWeaver bietet ein Fünf-Ebenen-System für Kurs-Design an, welches sowohl intuitives Designen und Redesignen von Kursen als auch die Wiederverwendung von bestehenden Kurs-Teilen erlaubt. Diese fünf Ebenen sind:

  • Ebene 1 - Kurslandkarte,
  • Ebene 2 - Kurs,
  • Ebene 3 - Modul,
  • Ebene 4 - Lektion, und der
  • Lernobjektpool.

 

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Ebene 1 - Kurslandkarte

Die Kurslandkarte bietet Ihnen einen Überblick über Ihre angebotenen Kurse.
Um eine Kurslandkarte zu erzeugen, klicken Sie bitte im Dateisystem mit der rechten Maustaste auf Ihren Ordner. Daraufhin öffnet sich ein Menü, in dem Sie jetzt "Neu" und "Modell" auswählen sollten. Im Pop-Up-Fenster können Sie sich nun entscheiden, welchen Modell-Typ Sie erstellen wollen. In diesem Fall sollten Sie "Kurslandkarte" auswählen. Wenn Sie nun im Komponenten-menü auf "Modellierung" klicken, können Sie Ihre Kurse designen.
Bitte platzieren Sie für jeden angebotenen Kurs ein Symbol im Modellierungs-Bereich.
Zusätzlich können Sie Ihre Kurse benennen und detaillierte Information hinterlegen (durch einen Doppelklick auf das gewünschte Kurs-Symbol erscheint das Notebook im Funktionsbereich). Desweiteren können Sie mit Hilfe des Aggregations-Objekts (das graue, rechtwinkelige Modellierungs-Objekt) bestimmte Kurse zu einem großen Cluster gruppieren, beispielsweise alle Kurse die Sie an einer bestimmten Schule halten, oder alle Kurse mit Schwierigkeitsgrad 2, etc.
Schlussendlich können Sie, wenn Sie doppelt auf ein bestimmtes Kurs-Symbol klicken und dann "Kurs" im Notebook wählen, direkt auf ein Kurs-Modell referenzieren, wo Sie ihren Kurs durch Module spezifizieren können.

 

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Ebene 2 - Kurs

Ebene 2 - das Kurs-Modell (nicht zu verwechseln mit der Kurslandkarte, die die Ebene 1 darstellt) bietet Ihnen die Möglichkeit Ihre Kurse durch die sogenannten Module zu spezifizieren. Dies sind Einheiten, die ein bestimmtes Thema im Ablauf Ihres Kurses darstellen, bspw. "Die Antike" als Teil Ihres Geschichts-Kurses.
Sie können 1 bis zu n Module in Ihrem Kurs platzieren, wobei Sie diese Ihren Vorlieben entsprechend frei arrangieren können. Beginnen Sie dazu mit dem Start-Symbol (graues Rechteck), bringen Sie all Ihre Module in eine bestimmte Reihenfolge und beenden Sie Ihren Kurs durch das Ende-Symbol (grauer Kreis). Alle Objekte sollten durch den Pfeil verbunden werden, der im Funktionsbereich der Modellierungs-Komponente verfügbar ist. Durch einen Doppelklick auf ein bestimmtes Modul und Auswahl von "Modul" im Notebook können Sie auch hier wiederum auf ein Modul-Modell referenzieren, wo Sie Ihr Modul mit Hilfe von Lektionen spezifizieren können.

 

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Ebene 3 - Modul

Stellen Sie sich vor, Sie möchten Ihr Modul "Die Antike" in Ihrem Geschichte-Kurs näher planen. Dann sollten Sie das Modul in sogenannte "Lektionen" aufsplitten, also Einheiten die während einer Zeiteinheit an einem bestimmten Tag (z.B. der eineinhalb-Stunden Kurs in Woche 2, 10. Jänner) unterrichtet werden können. Ein Modul kann 1 bis zu n Lektionen beinhalten, wobei die einzige Einschränkung, die Sie beachten sollten, dass die Länge der Lektionen den verfügbaren Zeiteinheiten entsprechen (siehe oben). Stellen Sie sich weiters vor, dass Sie die Lektion "Die Antike" in drei Wochen-Einheiten Ihres Geschichte-Kurses behandeln möchten, wobei Sie sich jeden Dienstag von 18:00 bis 19:30 mit Ihren Studenten treffen. Sie könnten daraufhin drei Lektionen definieren, bspw. "Die Ägyptische Hochkultur", "Griechische Kultur" und "Römische Kultur". Auch hier können Sie wiederum durch einen Doppelklick auf ein Lektions-Symbol und Auswahl von "Lernobjekt" im Notebook direkt auf ein Lektionen-Modell referenzieren, wo Sie Ihre Lektion durch die Verwendung von Lernobjekten, also die kleinsten und wiederverwendbaren Einheiten, spezifizieren können.

 

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Ebene 4 - Lektion

Wenn Sie auf die Lektion "Römische Kultur" verweisen, möchten Sie wahrscheinlich auch diese Einheit mit ihrer Länge von 90 Minuten (siehe oben im Abschnitt Ebene 3 - Modul). Eigentlich ist das, was Sie tun können, Ihren Kurs durch die Definition von so genannten Lernobjekten zu definieren. Dies sind die atomischen Strukturen welche genau eine Teil einer Lektion definieren. Im Fall der Lektion "Römische Kultur" könnten das bspw. drei Lernobjekte mit den Titeln "Die Etrusker", "Die römische Republik" und "Die römischen Eroberer" sein. Die einzige Bedingung, wenn Sie Lernobjekte einer Ihrer Lektionen zuweisen, ist der Zeitrahmen, da eine Lektion auf eine Einheit (im oben genannten Beispiel 90 Minuten) beschränkt ist.
Der Hauptvorteil der Lernobjekt-Struktur ist die Wiederverwendbarkeit durch die modulare und gekapselte Struktur. Lernobjekte repräsentieren also abgeschlossene Teilgebiete die in verschiedenen Kursen verwendet werden können.
Stellen Sie sich vor, dass Sie bspw. auch noch einen anderen Geschichte-Kurs halten, wo eine Einheit nur 45 Minuten hat, aber im Gegensatz zum ersten Geschichte-Kurs verwenden Sie sieben Einheiten für das Modul "Die Antike". Sie können also einige Ihrer bereits bestehenden Lernobjekte verwenden und einige neue hinzufügen, oder Sie borgen Sich welche von Ihren Kollegen (natürlich nur, wenn diese damit einverstanden sind).
Sie können wiederum ganz einfach Ihre Lernobjekte aus 1 bis n Lernobjektpools verlinken.

 

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Lernobjektpool

Der Lernobjektpool repräsentiert das Depot Ihrer Kursmaterialien. Wie Karteikarten können Sie Ihre Lernobjekte so oft Sie wollen wieder verwenden - sogar simultan in verschiedenen Kursen. Sie können ebenso Ihre Kursmaterialen so oft Sie wollen verändern, ohne Ihre aktuellen Kurse zu beeinträchtigen. Zusätzlich können Sie, aber nur, wenn Sie es wirklich wollen, Ihre Lernobjekte anderen Lektoren zur Verfügung stellen und umgekehrt, in dem Sie anderen Benutzern erlauben, Ihre Lernobjekte in deren Kursen zu verwenden. Desweiteren können Sie Ihre Kursmaterialien direkt mit einem Lernobjekt verbinden. Dadurch haben Sie praktisch Ihr gesamtes Kursmaterial überall wo Sie sind - loggen Sie sich einfach in eduWeaver ein und öffnen Sie Ihre Modelle!

 

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Exportieren Ihrer Modelle und Kurs-Materialien in ein LMS

eduWeaver ist Ihr Gebiet. Studenten können normalerweise nicht auf Ihre Kursmaterialien zugreifen. Aber andererseits sollten manche Unterlagen für Studenten zugänglich sein (Folien, Dokkumente, Internet-Links, Videos, etc.). Der einfachste Weg ist daher, die gewünschten Kurs-Materialien in eines der verfügbaren Learning Management Systeme (LMS) zu exportieren. Das sind Plattformen, wo Sie ganz einfach Kursunterlagen an Studenten verteilen können, wann, wie und was Sie als angebracht erachten.
eduWeaver unterstützt verschiedene Export-Standards, bspw. SCORM 1.2, SCORM 2004, XML, usw. Die Export-Funktion ist wirklich einfach. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Modell (wählen Sie bspw. das Kurs-Modell "Die Antike") und wählen Sie dann "Export". Schließlich müssen Sie auf den gewünschten Export-Standart klicken (die meisten verfügbaren LMS unterstützen SCORM, also sollten Sie diesen im Normalfall verwenden). Nachdem der Export beendet wurde, begeben Sie sich in Ihr LMS und importieren die Datei.

 

Wir hoffen, Sie genießen eduWeaver!

Wenn Sie irgendwelche Bemerkungen, Fragen oder Support-Anfragen haben, zögern Sie bitte nicht uns unter support(at)eduweaver.net zu kontaktieren. Wir würden uns freuen, Ihnen helfen zu können.

Ihr

eduWeaver Support Team